EM-Szelment-17-team3Das deutsche Team hat sich am Wochenende in Szelment drei Bronzemedaillen erkämpft. Wetterbedingt konnten die Nationen so gut wie kein Training absolvieren, was den Wettkampf umso spannender machte. Die Vorläufe hatten dabei allerdings schon einiges zu bieten.

Denn am Samstagfrüh ging es mit den Slalomvorläufen los, welche für die Teamwertung direkt relevant waren. Die Leistungen der Deutschen Fahrer waren bei immer noch windigen Bedingungen durchaus gemischt, sodass der erhoffte Vorsprung auf die anderen Nationen in der Teamwertung geringer ausfiel als erhofft.

Im Nachfolgenden Trickskivorlauf konnte sich neben Robin Senge auch Simon Herrmann für das Finale am Sonntag qualifizieren. Besonders spannend wurde es dann beim Springen. Der dritte Platz in der Teamwertung, welcher nach dem Trickski weiter bestand hatte, drohte sich aufgrund der hervorragenden Springer des polnischen Teams aufzulösen. So musste Robin Senge in seinem letzten Sprung unbedingt die 55m knacken, um die Bronzemedaille nach Deutschland zu holen. Mit einem Hammersprung von 56,8m besiegelte er dann das Ergebnis, welches lautstark vom Deutschen Team bejubelt wurde.

Am Sonntag wurden dann am See in Szelment perfekte Bedingungen für die Finals vorgefunden. Es begann erneut mit dem Slalom. Jana Meier musste sich nur knapp der Österreicherin Nadine Schall für den dritten Platz geschlagen geben und wurde 4. Bei den Herren wurde das erwartet spannende Finale geboten, welches nicht unverdient aber durchaus überraschend durch Or Shinuk gewonnen wurde. Als einziger fuhr er die 11m Leine an dem schwer zu fahrenden Viermaster durch und verwies die Favoriten Aviv Levy und Simon Herrmann auf die Plätze 2 und 3.
Spannend machte es auch Slalom-Spezialist Christian Weiland, der bis zum Schluss um einen Podiumsplatz kämpfte. Nach den 6 Bojen an der 12m-Leine war die Einfahrt an der 11m-Leine zu intensiv. Mit diesem Ergebnis sicherte er sich dennoch sensationell den vierten Platz.

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Das Highlight des Tages, das Sprungfinale, fand dann am frühen Nachmittag statt. Ein Kopf an Kopf Rennen der verrücktesten Sportler, welche die 1,80m Schanze quälten, zeichnete sich bereits im ersten Durchgang ab. In Runde zwei flog Robin Senge dann auf starke 59,4m und übernahm dadurch kurzzeitig die Führung. Kurz darauf sprangen sowohl Nikita Papakul als auch Kamil Borysewicz 62,2m und mussten nach dem dritten Sprung ins Stechen um den EM-Titel. Dieses entschied Nikita für sich, welcher gleichzeitig die Kombinationswertung der Herren für sich entschied.

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Die Ergebnisse wurden bei der abendlichen Winners-Party gebührend gefeiert, bevor es für das Team mit Jana Meier, Alexander Graw, Robin Senge, Simon Herrmann, Helge Schermer, Christian Weiland und Stephan Römer mit dem Auto, dem Flugzeug und dem Schiff wieder gen Heimat ging.

Alle Ergebnisse der EM:

Ergebnisse EM

Bericht von Stephan Römer

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