Am 24. bis 26. Mai 2013 findet in Halle nach intensiver Vorbereitung ein Schiedsrichterseminar statt. Es ist sehr erfreulich, dass dieses Angebot zustande gekommen ist.

Das Seminar richtet sich an alle Wasserskiinteressierten, die Lust an einer Ausbildung zum Offiziellen (Judge/Scorer/Homologator) haben. Es werden Grundlagen in den jeweiligen Bereichen vermittelt. Weiterführende Schulungen werden individuell abgestimmt. Ausführliche Infos findet ihr unter dem Menüpunkt AUSBILDUNG und dann TERMINE!

b_200_150_16777215_00_images_stories_wasserski_boot_chiara-bonnemann-vize-wm-2013.jpgNach einer sehr erfolgreichen Saison, die durch große Leistungen bei der Jugend EM geprägt worden war, bei der Chiara Bonnemann Europameisterin im Overall, Vize Europameisterin im Springen, 3. im Trick und 4. im Slalom wurde, ging es dann auf die Zielgerade, die Jugend WM in Australien, zu. Eigentlich kann man von „einer Zielgeraden“ gar nicht mehr sprechen, da die WM erst nach einer dreimonatigen Winterpause statt fand. Trotzdem beschloss die Familie Chiara an das andere Ende Welt zu schicken, da ihre Basisleistungen auf einem hohen Niveau stehen und sie damit in der Weltrangliste, wenn sie die Leistungen abrufen kann, gute Chancen auf einen der Podiumsplätze hat. Von dem Zeitpunkt an hieß es trainieren, trainieren, trainieren, aber leider nicht auf dem Wasser. Die einzige Möglichkeit, für eine einigermaßen gute Vorbereitung, war das Fitnesstraining zu Hause. Darauf folgten nur 2 Wochen auf dem Wasser im sonnigen Australien mit all dem Muskelkater und Problemen, die man am Anfang der Saison zu überwinden hat. Also die Kräfte gut einteilen und gut dosieren. Mit kühlem Kopf entschied sich Chiara für die Taktik, manchmal ist weniger mehr.

Die Entscheidung ging auf und Chiara zeigte schon in den Vorläufen in allen Disziplinen, dass man sicher mit ihr rechnen muss. Rein rechnerisch, wenn man das Umfeld kennt, war es schon jetzt für die Mitbewerberinnen nur mit außergewöhnlichen Bestleistungen möglich, Chiara von einem Podiumsplatz zu verdrängen. Drei Finalplätze in allen Disziplinen mit Top Leistungen. Und auch Chiara konnte sich noch verbessern. Im Trick sowie im Springen legte sie noch einmal ordentlich zu und erreichte den Vizeweltmeister-Titel. Diese Silbermedaille wiegt auf Grund des nicht möglichen Trainings auf dem Wasser wesentlich schwere als es scheint. Dieses Jahr startete die Australierin Bianca Mulach ebenfalls für Deutschland. Sie konnte sich auch für das Trickfinale qualifizieren und erreichte am Ende den 5. Platz.

Bojan Schipner qualifizierte sich erstmals für die Wold Cup Serie der IWWF, die jährlich an interessanten Schauplätzen im Rahmen weiterer Zuschauerträchtiger Events stattfindet. Um einen Startplatz und eine Einladung zu erhalten ist eine Platzierung unter den ersten 10 der Weltrangliste notwendig. Bojan hat es durch seine guten Ergebnisse der letzten Saison auf den Platz 7 in der Rangliste im Springen erreicht und somit eine der begehrten Einladungen zu den diesjährigen World Cup Tour Stops in Mandura /Australien und Palembang/ Indonesien erhalten.

Durch seine gute Vorbereitung im Tollense Fitnesszentrum mit seinem Coach „an Land“ Bodo Behmer und einem dreiwöchigen Aufbautraining in Florida / USA bei Wasserskilegende Franz Oberleitner ist Bojan jetzt auf dem Weg nach Australien. Es war nur ein dreitägiger Zwischenstop in Deutschland und schon ging es am Mittwoch den 06.03. weiter. Erster Wettkampf auf dem fünften Kontinent sind aber die legendären Moomba Masters in Melbourne (08.-11.März ). Mitten in der City findet im Rahmen des Melbourne Free Festival dieser jährliche Wasserskievent mit Topatlehten wie Freddi Krüger, Igor Morozov, Scot Ellis, Andy Mapple und Whitney McClintock statt. Höhepunkt ist das Nachtspringen unter Flutlicht. Hier ist Bojan das erste Mal dabei und kann wertvolle Punkte für die neue Weltrangliste sammeln. Danach geht es nach Madura zum 36 th Weltcup Tour Stop der IWWF ( 16./17. März ) Hier werden in den Diziplinen Springen, Slalom, Shortboard ( Trickski) und Wakeboard die Wettkämpfe ausgetragen. Im Rahmen eines mehrtägigen Events mit weiteren attraktiven Sportarten wie Skateboard,Freestyle Motorcross und BMX können sich die besten Waterskier and Wakeboarder auf einer attraktiven Strecke messen. Sportler aus 23 Nationen werden am Start sein und diesen Event zu einem internationalen Highlight machen.

Alle Infos zu diesem großartigen Event findet man unter http:// actionsportsgames.com.au oder http://www.waterskiandwakeboardworldcup.com

Der WSC Haidweiher ist auf der Suche nach einem Bootsfahrer für die Disziplinen Trick, Slalom und Springen. Der Club verfügt über ein Clubgelände mit eigenem See und allen wettkampftauglichen Einrichtungen und gehört zu den Top-Wasserskiclubs in Deutschland. Der Bewerber sollte für 4 bis 5 Monate im Jahr möglichst 5 Tage die Woche zur Verfügung stehen. Der Club ist bei Amberg /Opf. in einer sehr lebenswerten Region, umgeben von interressanten Ballungszentren mit moderaten Lebenshaltungskosten. Unterkunftmöglichkeit sowie weitere Modalitäten nach Absprache. Ausführliche Infos zum Club unter www.haidweiher.de,  Kontakt über uli.schubert@hotmail.de oder grkahl@t-online.de.

Am 21.-23.09.2012 fanden die 2012 Diablo Shores Pro-Am in Brentwood, Californien (USA) statt. Bei den Damen war neben namhaften Sportlerinnen wie beispielsweise Regina Jaquess und Karen Truelove unsere Kaderläuferin Geena Krüger als einzige Deutsche am Start. Inzwischen wurde ihre Spitzenleistung von den Judges bestätigt: Neuer deutscher Rekord im Slalom am Boot! Mit 2@10.75 zeigte Geena was sie kann. Great Job Geena!

Bei der diesjährigen Wasserski-Boot Europameisterschaft vom 16.08.2012-19.08.2012 in Recetto (Italien) waren 17 Nationen aus allen Teilen Europas am Start. Die starken Wasserskinationen wie Frankreich und Italien kamen mit vollen Teams und diversen Einzelstartern an die drei perfekten Wasserskiseen in Recetto. Aber auch Deutschland konnte seit langem wieder eine Mannschaft stellen. Im Team waren die Schwestern Giannina und Chiara Bonnemann, Geena Krueger, Bojan Schipner und Nick Böttcher. Die Sportler genossen das Teamgefühl und waren super motiviert, in den Einzeldisziplinen perfekte Ergebnisse zu erreichen, um dann auch in der Teamwertung einen Startplatz für 2013 fest zu machen.

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b_200_150_16777215_00_images_stories_pressefoto_sangervasio.jpgDrei neue PB´s, ein neuer deutscher Rekord und eine super Leistung von Chiara, die trotz Verletzung und Trainingspause nur knapp ihre persönliche Bestleistung im Trickski (5470 Pkte) verfehlte. So beendeten die vier Bonnemann-Geschwister Giannina, Chiara, Carlotta und Bruder Kim das vergangene Wochenende in Italien. Der „Jolly Flip and Spin Contest“ ist ein 6-Runden-Trickski- Wettkampf bei dem Kim gleich in der ersten Runde eine neue persönliche Bestleistung von 5650 Punkten fuhr. Carlotta folgte ebenfalls mit einer neuen PB mit 3830 Punkten. In der sechsten und letzten Runde flog Giannina geradezu durch Ihre beiden Programme (Hand & Toehold). Mit 8160 Punkten (!!) brach sie den alten Deutschen Rekord! Nicht nur ihren eigenen Damen-Rekord in der offenen Klasse, sondern darüber hinaus den 1992 von Steffen Wild aufgestellten Männerrekord mit 7580 Punkten. Somit ist sie die erste Person in Deutschland, die über 8000 Punkte im Trickski erreicht hat. Eine extra Klasse erhielt der Lauf nach Sichtung der Sheets. Nicht einmal ein "no credit" der strengen Schiedsrichter. Chapeau Giannina. Männer, es gibt viel zu tun. „Fangt schon mal an!“

Text und Bild: Ralf Bonnemann

Der Int.-Bremerhaven-Competition hat auch wieder 2012 bei einer atmosphärisch tollen Stimmung stattgefunden, es haben Wasserskiläufer aus Weißrussland, Polen und Deutschland teilgenommen. Das Teilnehmerfeld  hat hier mit sehr guter Laune und Spass an dem Wettkampf teilgenommen, hier möchten sich die Verantwortlichen des WSC Bremerhaven herzlich bedanken.  Der Wettkampf wurde von Martina Zeuner, Vizepäsidentin Boot, besucht.

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Bojan Schipner vom WWC Reitbahnsee Neubrandenburg konnte sich am letzten Wochenende erfolgreich beim ersten Qualifikationswettkampf in Fischlham/Austria behaupten.

Nach seinen Trainingsaufenthalt von März bis Juni in der Skischule des Östereichers Franz Oberleiter in Leesburg/Florida konnte Bojan dort seine ersten Sprungergebnisse für dieses Jahr beim Ski fluid classic am 15. Mai und beim SUNSET Lake Cup am 20.05.2012 festschreiben. An seine Erfolgsserie von 2011 anknüpfend setzte er eine Sprungserie von über 60 Meter auf ́s Wasser, wobei die Marke 67,3 m eine neue persönliche Bestleistung ist und als feste Größe in die internationale Ergebnisliste aufgenommen wurde. Nach seiner Rückkehr in die Heimat wurde gleich weiter trainiert , um sich an die doch etwas anderen klimatischen Bedingungen zu gewöhnen. Erster Wettkampfeinsatz in Europa dann auf der Heimstrecke seines Coach Franz Oberleitner in Fischelham/Austria.

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b_200_150_16777215_00_images_wasserski-geisenfeld.jpgNeue Bootsstrecke in Geisenfeld . Seit wenigen Tagen ist in Geisenfeld (12 km on Ingolstadt entfernt) eine neue Bootsstrecke mit Slalomkurs eröffnet. In Kürze steht auch eine neue Schanze zur Verfügung. Die Läufer werden von einem MasterCraft ProStar 190 Bj 2012 gezogen. Wir freuen uns, zahlreiche
Wasserskifahrer und Wakeboarder begrüßen zu dürfen.

Nähere Infos unter 0172-8443569.

Wasserskipark Geisenfeld
Am Lorenzisee 1
85290 Geisenfeld
Im Navi bitte Schieleinweg 1 eingeben

Seit einem längeren Zeitraum gibt es einen bekannten kleinen Fehler im Sprungmodus von ZeroOff, der in der Praxis dazu geführt hat, das man diesen Modus nicht im Wettkampf verwendet. Wenn man ihn verwendet, dann führt das in etwa der Hälfte der Fälle zu schnellen Zeiten im 41 Meter Segment, die wenige Hundertstel Sekunden außerhalb der Toleranz liegen und damit zu häufigen re-runs führen. Die re-runs lassen sich vermeiden, wenn man einen anderen Modus wählt.

Betroffen ist der Sprungmodus wenn Return to Baseline gewählt wird. Seit etwa 2005 gibt es einen anderen Sprungmodus, in dem das Boot im 41 Meter Segment beschleunigt. Das war wegen der damals immer länger werdenden Sprünge erforderlich geworden, denn ab etwa 50 Meter überholte der Springer das Boot in der Luft und wurde dadurch nach unten gezogen. Dieser neue als Fast Second Segment bezeichnete Modus wird heute von fast allen Springern gewählt und ist auch bei ZeroOff der Standardmodus. Für Kinder, Jugendliche und allgemein alle Springer, die weniger als 30-40 Meter springen ist aber der alte Return to Baseline Modus empfehlenswert, da die Landung dann einfacher sein kann. Wenn man mit der aktuellen Software Return to Baseline (RTB) einstellt kommt es zu den oben beschriebenen zu schnellen Zeiten, die immer noch langsamer sind als Fast Second Segment, aber leider außerhalb der Toleranz für RTB. Da RTB im Wettkampf fast ausgestorben ist spielt dieser Fehler auch keine große Rolle. Er wird trotzdem in der kommenden SW Version behoben.

Quelle: Rainer Kent Vogt, internationaler Wettkampffahrer

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